Das neue Feuerwehrhaus befindet sich im östlichen Hochpustertal auf 1.130m Meereshöhe.
Auszug aus dem Wettbewerbsprotokoll: "Das Projekt besticht durch den klaren, kompakten Baukörper. Die rote Farbgebung ist Zeichen für die Funktion und unterstreicht die Eigenständigkeit des neuen Gebäudes. Selbstverständlich nimmt der schmale Riegel die vorhandene Bebauung auf und bindet mit den bis an die Strasse geführten Stirnseiten selbstbewusst an den Ort an. So entstehen ein oberer Platz und ein unterer Platz, auf den jeweils folgerichtig die oberen (Saal) bzw. unteren Räume (Fahrzeughalle) ausgerichtet sind. 
Die Funktionen sind gut angeordnet, die Einsatzwege auf das Mindeste reduziert. Die innenliegende Aussentreppe lässt das Gebäude auch zu einer Verbindung zwischen Strasse und Parkplatz werden." Besondere Beachtung wurde auf eine robuste und einfache Bauweise gelegt. Als Material wurde deshalb konstruktiver Leichtbeton verwendet. Eine Besonderheit dieses Projektes ist der hohe Fertigkeitsgrad des Rohbaus, dh es waren nur mehr wenige Ausbauarbeiten notwendig um den Bau fertigzustellen. Als Kontrast zum massiven Beton wurde für den "Saal", der auch Treffpunkt für die Einwohner von Vierschach ist, Zirbenholz und heimischer Loden eingesetzt. 
Mit Ingenieurteam Bergmeister


Wettbewerb: 1. Platz 2011
Bauherr: Gemeinde Innichen
Ort: Vierschach/Südtirol
Gesamtkubatur: 3.540 m³

Baukosten: 1.5 Mio
Projekt und Realisierung: 2011-2016
Fotos: Gustav Willeit

Auszeichnungen: 
The Plan Award 2016- Finalist, Iconic Award - best of best 2016, Architekturpreis Farbe Struktur Oberfläche 2016 - Nominierung, Piranesi Award 2016 - Anerkennung, best architects 2017, German Design Award 2017 - Gold Winner, Architetti Arco Alpino 2017 - Nominierung

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