Ausgangslage für den Entwurf bildet das bestehende Schulgebäude, welches durch seine Z-Form geprägt ist. Um den innovativen pädagogischen Anforderungen zu entsprechen, schlagen wir vor das Bestandsgebäude zu ergänzen. Dabei gelingt es einen zentralen Verbindungkörper mit zwei Flügeln zu schaffen, denen vier Klassenverbände eingeschrieben werden. Die Flügel im Bereich des Neubaus enthalten die Kinderbetreuung und den Kindergarten.
Zwei zum Garten hin offene Innenhöfe ermöglichen eine Weiterführung der außenliegenden Spielwiesen. Im Obergeschoss sind dem Kindergarten und den Klassenverbänden Dachgärten als außenliegende Projekt- und Kommunikationsbereiche zugeordnet.

Durch die vorgeschlagene Gebäudegeometrie wird es möglich jedem Klassenverband und jeder Gruppe separate Freibereiche zuzuschreiben, welche dann je nach Bedarf vom Lehrpersonal in Lärm-, Ruhe- oder Kommunikationsbereiche definiert werden kann. Dies ermöglicht den Unterricht auch im Freien durchzuführen und damit eine flexible „Lernlandschaft“ zu schaffen.
Die interne Organisation ist definiert durch die zentral durch das Gebäude verlaufende Bildungsachse, welche das kommunikative Herzstück des Bildungszentrums bildet. Die Bildungsachse schafft immer wiederkehrende Kommunikationsflächen, sogenannte „Marktplätze“. Die Organisation des Schulgebäudes ist geprägt durch die Klassenverbände bzw. Cluster. Gemeinschaftsbereiche und Projekträume, die der übergreifenden Kommunikation zwischen den Clustern dienen, werden wiederum in den Bereich der Bildungsachse gelegt.


Wettbewerb: 2. Platz / 2015
Bauherr: Marktgemeinde Frastanz
Ort: Frastanz / Österreich
Gesamtkubatur: 27.500 m³

Baukosten: 10.2 Mio

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